Antitranspirant

Antitranspirant – der wirksame Schweißhemmer

Antitranspirantien haben im Gegensatz zu üblichen Deodorants eine stark schweißhemmende Wirkung. Dadurch können sie gut für die Behandlung übermäßigen lokalen Schwitzens eingesetzt werden. Da ihre Anwendung auch Schweißgeruch, der häufig mit starkem Schwitzen einhergeht, mildert, werden sie oft an Stelle von Deodorants benutzt.

Beim Achselschwitzen zeigen sich große und nasse Schwitzflecken in der Kleidung, die als störend und peinlich empfunden werden. Obwohl die Konzentration der Schweißdrüsen an Stirn, Handflächen oder Fußsohlen wesentlich höher ist als im Achselbereich, quält das Schwitzen unter den Achseln die Betroffenen viel mehr. Denn hier verdunstet der Schweiß nicht so schnell und hinterlässt unangenehme Feuchtigkeit. Antitranspirantien können als Fertigzusammensetzung gekauft oder vom Apotheker mit individueller Rezeptur gemischt werden.

Wirkstoffe von Antitanspiranten

Antitranspirantien (auch Antiperspirant oder Anti Perspirant) haben eine andere Wirkstoffzusammensetzung als handelsübliche Deodorants. Als Komponenten sind Metallsalzlösungen Standard, deren Wirksamkeit erfolgreich getestet wurde. Vor allem sind als Adstringentien (Schweißhemmer) Aluminiumsalze zu nennen, deren therapeutische Effektivität von Ärzten, Dermatologen und Apothekern bestätigt wird. Bewährte Adstringentien sind neben Aluminiumchlorid-Hexahydrat auch das Aluminiumchlorohydrat (ACH) und der Aluminium-Zirkonium-Tetrachloro-Glycin-Komplex (ZAG). All diese Verbindungen sind für die Herstellung schweißhemmender Produkte in Deutschland zugelassen und werden als sicher eingestuft. In dermatologischen Versuchen konnte durch die Anwendung von Antitranspiranten mit Metallsubstanzen bei 95 % der Probanden eine deutlich geringere Schweißabsonderung festgestellt werden.

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